Wärmehüllenheizung als Fussleiste

Warum Wärmehülle?

Die Natur zeigt uns das Optimum: Die Wärmehülle existiert bereits für das ungeborene Kind im Mutterleib. Später wird das Baby rundherum in Decken und Tücher gewickelt, auf dass es von der Wärme umhüllt wird.

 

Wenn ein Raum mit einer gleichmässig die Wärme abgebende Wärmequelle umhüllt wird, ergibt sich zwangsläufig, dass sich der Mensch in einer behaglichen Wärmehülle befindet.

die Raumluft nur ganz leicht thermisch angetrieben wird, da die Temperaturdifferenzen im Raum zu klein sind, um starke Luftbewegungen bilden zu können. Deshalb kein Staubtransport.

sich eine gleichmässige Wärmeverteilung bildet (auch in den Ecken, die Temperaturdifferenz vertikal bleibt bei 1-1.5°K).

 

Strahlungswärme
Strahlung setzt sich in Wärme um, wenn sie auf einen Gegenstand auftrifft. Unser Wärmehüllen-Heizsystem wird als Fussleiste angebracht. Dadurch trifft die abgegebene Strahlungswärme auf die Füsse und wärmt diese. Deshalb sind die Nachteile einer Bodenheizung ausgeschlossen (geschwollene, brennende Füsse, Energieökonomie (Trägheit), Bakterienklima beim Teppichboden ).

 

Konvektion
Der gleichzeitig auftretende Konvektionsanteil der Heizleistung erzeugt einen leichten Wärmluftvorhang vor der Wand. Dies bewirkt einerseits ein Abschirmen des Raumes von der kalten Aussenwand bzw. Fenstern und baut gleichzeitig, durch das leichte Erwärmen der Wand, eine minimale grossflächige Strahlung auf Körperhöhe in den Raum auf. Diese jedoch nur bei speicherfähigen Wandmaterialen (nicht bei Fenstern).

 

Oekonomie
Durch den Wärmehülleneffekt (minimalste Luftbewegung, warme Füsse) wird der Behaglichkeitspunkt im Raum bereits bei ca. 19-20oC erreicht. Das heisst, im Vergleich zu Heizkörpern, 2-3o tiefere Temperaturen, ausserdem liegt die Temperaturdifferenz in der Senkrechten bei 1-2o. Dies alles bedeutet eine Energieersparnis von ca. 20%. Der kleine Wasserinhalt (0,23 l/m) bewirkt eine schnellstmögliche Anpassung auf veränderte Verhältnisse ( Sonne, Menschensammlung, Cheminée, etc.), d.h. eine optimale Energieausnützung ( verglichen mit der Bodenheizung).

 

Montage
Bedingt durch das Umhüllen des Raumes mit der Wärmeverteilung besteht praktisch überall eine Anschlussmöglichkeit. Es kann also von der leichtest möglichen Erschliessung auch bei Altbauten ausgegangen werden, zumal die Zuleitung ggf. bis durchschnittlich d = 12  sein können. Der Aufbau als Baukasten ermöglicht kleinsten Projektierungsaufwand und einen Materialeinsatz praktisch ohne Abfälle.

Problemlösungen

Dank dem Baukastenprinzip lässt sich manches schwierige Heizproblem lösen. Beispiel: Beheizung einer Küche: Montage auf dem Sockel der Küchenkombination, grossen kaltwirkende Fensterflächen: bodeneben, begehbar eingelegt schimmlige Ecken: auch senkrecht Montagen möglich.